Auch auf die Gefahr hin, dass das Blog-Niveau ein wenig nach unten rutscht: Warum drehen vor allem US-amerikanische Christen und Menschen, die den US-Evangelikalen nahe stehen immer gleich durch, und zitieren den Niedergang der Gesellschaft, wenn sie Möpse in Filmen oder Fernsehen sehen (ganz unabhängig von der natürlich beängstigend voranschreitenden Sexualisierung der Gesellschaft)?
Und warum ist das dann nicht wenigstens auch bei Filmen mit z. T. exzessiver Gewaltdarstellung ebenfalls der Fall? Da geschieht sogar meist das Gegenteil: Freudige Entzückung, Fankult und die auf elterlicher Verfügung angeordnete Wohnzimmer-Herabsetzung der FSK-Alterseinstufung. Damit die Kinder auch möglichst früh wissen, welche Lieblingsfilme und Helden in der Familie zählen.
Also, das habe ich nie verstanden. Gewalt ist okay, Möpse nicht. Zu viel Möpse sind sicher auch ein großes Problem unserer Welt, aber Gewalt ist es noch viel mehr.
Ganz ehrlich: Mir ist es lieber die Leute bekommen Möpse zu sehen und haben Sex, als dass sie sich gegenseitig abschlachten oder Gewaltverbrechen begehen.
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