Das interessanteste Buch - oder eher Büchlein -, das ich in diesem Jahr gelesen habe, war für mich definitiv das eines Katholiken (Pfui, schäm dich! Das könnte wohl Ausschluss bei der Entrückung bedeuten ...). Auch wenn es nur ein sehr kurzes Buch ist, das lediglich eine sehr knappe in die
ignatianischen Exerzitien Einführung gibt, hat mich "Der kontemplative Weg" von
Franz Jalics, einem Jesuiten, nachhaltig beeindruckt, und mir gezeigt, dass ich gar nicht so falsch ticken kann in meiner Sehnsucht nach einer gewissen Form von Spiritualität. Ich wollte eigentlich immer schon die gewissermaßen große Version des Buches lesen, das schlicht "Kontemplative Exerzitien" heißt. Allerdings habe ich davon zunächst eher Abstand genommen, weil ich das Gefühl nicht los werde, dass ich mich dadurch spirituell noch weiter von meinem derzeitigen christlichen Umfeld entfernen könnte als ich es ohnehin schon getan habe. Und das macht mir irgendwie Angst, weil ich das eigentlich nicht möchte.
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