Der bereits sechs Tage alte taz-Text "
Evangelikale in Deutschland: Um Gottes Willen!" möchte wohl so eine Art Sittengemälde sein. Ist es in gewisser Hinsicht auch. Allerdings eher ein Sittengemälde der Evangelikalen, wie einige Medien sie bevorzugt gerne sehen wollen. Und beschränkt auf die immer gleichen Themen und Personen (freilich auf Personen, die sich selbst gerne als offizielle Vertreter und Stimme der deutschen Evangelikalen sehen). Das ist irgendwie schade, weil es natürlich Vorurteile schürt und zu fast automatischem Widerstand anregt, und dadurch die öffentliche und persönliche Kommunikation zwischen Evangelikalen und Nicht-Evangelikalen sehr erschwert.
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