Jul 2: Politik statt Glaube
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Auch wenn der Bericht natürlich sehr einseitig, mitunter auch suggestiv daherkommt, so ist er dennoch über weite Strecken völlig korrekt. Glücklicherweise wird am Ende das richtige Fazit gezogen, dass es der Evangelischen Allianz vielleicht gar nicht so sehr um Glaube gehe, sondern vielmehr um politischen Einfluss.
Zur Kritik an der Allianz werde ich mich einfach mal selbst zitieren (aus diesem Beitrag):
Zu den evangelikalen "Vertretern" und "Lobbyisten": Das ist eine so dämliche Truppe, die versucht uns Evangelikale in Wort und Schrift in Öffentlichkeit, Medien und Politik zu vertreten, dass es einem doch schwer fällt sich da in brüderlicher Liebe zu mäßigen. Da bleibt einem nichts anderes übrig als die Evangelische Allianz zu hinterfragen. Nicht, weil sie etwa ein Zeichen der Endzeit sein könnte (da kommt alte pietistische Schule durch), sondern weil sie einen sehr obskuren Vertretungsanspruch geltend macht, den es so eigentlich nicht geben kann.
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