Update: Keine Sorge, ich bleibe protestantisch. Das Ganze war natürlich nur ein äußerst witziger Aprilscherz.
Liebe bodenpersonal-Leser, die aktuelle Ausgabe des
Vatican-Magazins hat es schon vorweggenommen (mit einem Bericht über die katholischen Blogger, in dem auch bodenpersonal seinen Platz hatte), was sich jetzt hier im Blog bereits im Header-Bild sichtbar und ab dieser Woche auch inhaltlich vollziehen wird.
Hier wird es in Zukunft nicht mehr "evangelikale Spiritualität" gehen, sondern um "neue katholische Spiritualität". Das hat den einfachen Grund, dass ich zur Katholischen Kirche übergetreten bin.
So, jetzt ist es raus!
Seit heute bin ich offiziell Teil der "Heiligen Mutter Kirche", was der letzte Schritt eines langen, reiflich überlegten und umbeteten Prozesses war. Mein Pastor bei
Mosaik war darüber zunächst nicht sehr angetan, akzeptiert und versteht inzwischen aber meine Entscheidung. Ebenso wie meine Freunde, die mit dieser Info zum Teil gar nichts anfangen konnten, und eher entsetzt waren. Mittlerweile haben sich die Wogen aber geglättet, und die katholisch getauften und aufgewachsenen Freunde unterstützen mich im Zurechtfinden mit dem katholischen Vokabular und den üblichen Sitten. Es ist zwar eine völlig neue geistliche Welt für mich, aber auch durch die vielen katholischen Blogger in meinem Umfeld habe ich schon vorher eine Menge über die Heilige Mutter Kirche gelernt. Wissen, das ich jetzt gut gebrauchen kann und gerne vertiefen werde, um bald ein kraftvolles, geistlich vorbereitetes Mitglied der Kirche sein zu können.
Aber warum dieser plötzliche Wechsel auf die "andere Seite der Macht"? Das hat ganz verschiedene, zum Teil sehr persönliche, aber auch theologische Gründe. Die werde ich in einem gesonderten Beitrag nochmal etwas ausführlicher erläutern. Und so plötzlich war das - zumindest für mich - übrigens nicht, denn ich hatte hatte schon seit einiger Zeit Zweifel an meiner lutherischen, aber vor allem an meiner evangelikal-freikirchlichen Identität, und habe deshalb zunehmend intensiver im Gebet und in mir geforscht, was jetzt Sache sein soll. Schließlich ist der Entschluss in mir weiter gereift und hat zu meiner Konversion geführt.
Ich habe auch schon eine Heilige, die mir sehr nahe steht: Da ich neuerdings in meiner Freizeit gerne ein bisschen auf Leinwand kleckse, außerdem sehr gerne koche und wasche, ist die
Heilige Martha von nun an eine wichtige Weggefährtin in meinem Leben.
Ich hoffe und wünsche mir sehr, auch wenn ich jetzt katholisch bin und dieses Blog in Zukunft vorwiegend katholische Themen behandeln wird, dass ihr mir als Leser trotzdem weiterhin treu bleibt.
Tuesday, April 1. 2008 at 09:46 (Link) (Reply)
Tuesday, April 1. 2008 at 15:41 (Link) (Reply)
Tuesday, April 1. 2008 at 22:55 (Link) (Reply)
Tuesday, April 1. 2008 at 09:58 (Link) (Reply)
Tuesday, April 1. 2008 at 10:10 (Link) (Reply)
Tuesday, April 1. 2008 at 10:12 (Link) (Reply)
Tuesday, April 1. 2008 at 10:23 (Link) (Reply)
David
Tuesday, April 1. 2008 at 11:45 (Link) (Reply)
Mehr über Kathol bei Eddie Izzard:
http://youtube.com/watch?v=Ope-1Zb5t-k
Tuesday, April 1. 2008 at 14:49 (Reply)
Aber auch ohne Scherz ist die hl. Martha eine gute Weggefährtin (natürlich in Verbindung mit ihrer hl. Schwester Maria! - vita activa/vita contemplativa)!
Oder wie ein im Opus Dei gern zitierter Spruch der hl. Teresa von Avila besagt: "Gott geht zwischen den Kochtöpfen spazieren"....
Tuesday, April 1. 2008 at 23:10 (Link) (Reply)
Tuesday, April 1. 2008 at 23:11 (Link) (Reply)
gerne waschen tue ich übrigens auch nicht.
Wednesday, April 2. 2008 at 07:44 (Reply)
Man soll nicht waschen, weil man's gerne macht, sondern aus Liebe zu Gott...
Du fragst mich: Warum dieses Holzkreuz? - Ich schreibe aus einem Brief ab: "Wenn ich die Augen vom Mikroskop erhebe, stößt der Blick auf das leere schwarze Holzkreuz. Dieses Kreuz ohne Gekreuzigten ist ein Symbol. Es birgt einen Sinn, den die anderen wohl nicht sehen. Aber der Ermüdete, der schon daran war, seine Arbeit aufzugeben, führt seine Augen wieder ans Okular und arbeitet weiter, denn das leere Kreuz fordert Schultern, die es tragen."
(Hl. Josemaría Escrivá, Der Weg, Nr. 277)
Übrigens wird auch die hl. Martha wohl nicht sooo gern Hausarbeit gemacht haben, sonst hätte sie sich ja auch nicht aufgeregt, dass die hl. Maria nicht mitmacht...