90 Prozent der Muslime in Deutschland sind religiös, davon 41 Prozent "hochreligiös" (zum Vergleich: bei Evangelischen sind es entsprechend 79 und 14 Prozent). Dabei variiert die religiöse Prägung etwa zwischen Glaubensrichtungen (bei Sunniten stärker als bei Schiiten, bei diesen stärker als bei Aleviten) und ethnisch-kultureller Herkunft (Türken und Araber stark, gefolgt von der bosnischen und persischen Sprachgruppe).
Diese und viele weitere Ergebnisse dokumentiert die erste repräsentative Umfrage zu Muslimen in Deutschland des "Religionsmonitor 2008 - Muslimische Religiosität in Deutschland" der Bertelsmann Stiftung, die sechs Kerndimensionen von Religion und Glauben vom Interesse an religiösen Themen über die öffentliche und private Praxis bis zur Alltagsrelevanz analysiert.
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