Auch wenn der Bericht natürlich sehr einseitig, mitunter auch suggestiv daherkommt, so ist er dennoch über weite Strecken völlig korrekt. Glücklicherweise wird am Ende das richtige Fazit gezogen, dass es der Evangelischen Allianz vielleicht gar nicht so sehr um Glaube gehe, sondern vielmehr um politischen Einfluss.
Zur Kritik an der Allianz werde ich mich einfach mal selbst zitieren (aus diesem Beitrag):
Zu den evangelikalen "Vertretern" und "Lobbyisten": Das ist eine so dämliche Truppe, die versucht uns Evangelikale in Wort und Schrift in Öffentlichkeit, Medien und Politik zu vertreten, dass es einem doch schwer fällt sich da in brüderlicher Liebe zu mäßigen. Da bleibt einem nichts anderes übrig als die Evangelische Allianz zu hinterfragen. Nicht, weil sie etwa ein Zeichen der Endzeit sein könnte (da kommt alte pietistische Schule durch), sondern weil sie einen sehr obskuren Vertretungsanspruch geltend macht, den es so eigentlich nicht geben kann.
Also ich kann deine Einschätzung nun überhaupt nicht teilen. Eine Aneinanderreihung von Fakten stellt lange nicht die Realität dar, sondern schafft Wahrheiten. In diesem Fall eine völlig abstruse und schlicht falsche Wahrheit. Das ist Schundjournalismus aus dem Bilderbuch, was sich die Macher von "Zapp" da geleistet haben.
einseitig und suggestiv ist der bericht, keine frage, aber eine "völlig abstruse und schlicht falsche wahrheit" enthält er nicht. auch wenn das vielen von uns vielleicht nicht gefallen mag.
Ich vertrete dir gleiche Meinung wie Charly, kann allerdings nicht von Schundjournalismus sprechen.
P.S. Im Internetexplorer lief as Video bei mir nicht.
Friday, July 3. 2009 at 13:01 (Link) (Reply)
Friday, July 3. 2009 at 15:06 (Link) (Reply)
Wednesday, July 8. 2009 at 08:41 (Link) (Reply)
P.S. Im Internetexplorer lief as Video bei mir nicht.
LG