Nach dem Besuch des
Kongresses christlicher Führungskräfte in der letzten Woche (26.02-28.02.) hier in Düsseldorf war ich tatsächlich positiv überrascht. Nicht nur, dass ich einige wirklich interessante Seminare besuchen durfte, auch die Kontakte, die ich knüpfen konnte, waren wirklich überwiegend recht freundlicher und netter Natur. Die großen Plenumsveranstaltungen haben mich insgesamt zwar weniger vom Hocker gehauen, weil die Themen für Jüngere meist kaum relevant waren, und weil es der sehr klassisch-evangelikal zuging, was mich kaum noch anspricht. Aber es war nett, mal wieder
Ulrich Parzany in Aktion zu sehen, was immer ein Genuss ist (im Übrigen wird er Billy Graham immer ähnlicher - auch äußerlich, schon beeindruckend), auch wenn man inhaltlich so manchem nicht unbedingt zustimmen möchte. Pietisten-Held
Peter Hahne und der neue Che Guevara der Katholischen Kirche,
Erzbischof Marx, waren weitere Höhepunkte des Plenumsprogramms, die durch tiefgreifende, gute Vorträge punkten konnten (und anschließend beide ihre neuen Bücher um die Wette signierten). Hahne ist schon wirklich ein brillanter Rhetoriker, der auch mich (als jüngeren und äußerst kritischen Zuhörer) problemlos in seinen Bann ziehen kann, auch wenn sich dann bei der nachträglichen Reflexion doch einiges als recht "dünn" und zusammengewürfelt erweist, das für praktische Belange kaum zu verwerten ist.
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